Leistungen

Lage und Räumlichkeiten

Die Rehabilitationseinrichtung ist zentral in Denkendorf gelegen. Das öffentliche Nahverkehrssystem ermöglicht unseren Bewohnern eine schnelle Anbindung nach Esslingen oder Stuttgart.

Die Einrichtung verfügt über zwei Einzugs-Wohngruppen mit acht bzw. elf Plätzen. Zudem gibt es zwei kleinere Wohngruppen mit sechs bzw. drei Plätzen, die als Auszugs-Wohngruppen gedacht sind. In den einzelnen Wohneinheiten befinden sich neben den Zimmern der Rehabilitanden (in der Regel Zweier-Zimmer) jeweils eine Küche, ein Essbereich und ein Wohnzimmer. Im Allgemeinbereich stehen entsprechend ausgestattete Einzel- und Gruppentherapieräume sowie ein Computerraum zur Verfügung. Die Arbeitstherapien finden im Hause selbst in den jeweiligen Räumlichkeiten statt. Die Zugänge sind barrierefrei gestaltet.

Die Unterbringung in ambulant betreuten Außenwohngruppen in der Nähe der Reha-Einrichtung ermöglicht denjenigen Bewohner, die zuvor in den Auszugs-Wohngruppen ihre Selbständigkeit trainiert haben, im Ablösungsprozess einen weiteren Schritt in Richtung „selbständiges Wohnen“ zu gehen. Dieses Angebot bezieht sich nur auf die Bewohner, die vorher im stationären Bereich der Einrichtung über einen längeren Zeitraum gelebt haben. Ansonsten bieten das Tageszentrum Kirchheim und das GpZ Filder, weitere Einrichtungen des Reha Vereins ambulant betreute Wohnplätze für externe Bewerber an.

Vernetzung

Die Einrichtung arbeitet eng vernetzt mit den Gemeindepsychiatrischen Verbünden im Landkreis, insbesondere mit Kliniken, Institutsambulanzen, Diensten und Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation, psychosozialen Diensten, Selbsthilfegruppen und niedergelassen Fachärzten und Psychotherapeuten sowie physio- und sporttherapeutischen Anbietern zusammen.

Allgemeine Hausregeln und Tagestruktur

In der Reha-Einrichtung gibt es werktags einen strukturierten Tagesablauf. Nach einem gemeinsamen Frühstück in der Wohngruppe um 7.30 Uhr beginnen um 8.30 Uhr die verschiedenen Arbeitstherapien, die um 13 Uhr enden. Im Anschluss an das Mittagessen und die Mittagspause findet am Nachmittag das Gruppentherapieprogramm statt. Nach dem gemeinsamen Abendessen besteht die Möglichkeit eigenen Interessen oder noch Aufgaben innerhalb der Wohngruppe nachzugehen.

Mitarbeiter sind werktags von 7:30 Uhr bis 21 Uhr im Hause. An den Wochenenden sowie an Feiertagen ist ein Mitarbeiter vier Stunden täglich in der Einrichtung präsent. Zwischen 21 Uhr und 7:30 Uhr sowie an den Wochenenden bzw. Feiertagen sind Mitarbeiter außerhalb der Präsenzzeiten telefonisch über ein Rufsystem zu erreichen.

Der Aufenthalt in den Zimmern ist während des Tages nur nach Absprache möglich, was der oft krankheitsbedingten Rückzugstendenz entgegenwirken soll. Der Ausgang ist je nach Therapiefortschritt und Verantwortlichkeit des einzelnen Rehabilitanden unterschiedlich geregelt und muss mit dem Bezugstherapeuten abgesprochen werden. Heimfahrten mit Übernachtung können in der Regel an jedem dritten Wochenende erfolgen.

Die hier beschriebenen Regelungen sind Vereinbarungen, die einen Rahmen vorgeben sollen, keine eisernen Gesetze. Über jede gewünschte Regeländerung kann im Einzelnen mit dem Bezugstherapeuten verhandelt werden.

Ablauf

Zu Beginn der Therapie werden gemeinsam mit dem Klienten, unterstützt von psychologischen Testungen, individuelle Therapieziele festgelegt. Auf Grundlage dieser Ziele erfolgt dann die Einteilung in die therapeutischen Gruppen. Jeder Klient wird von Anfang an einem Bezugstherapeuten zugeordnet, mit dem mindestens einmal wöchentlich ein Einzelgespräch stattfindet, sowie individuelle Absprachen getroffen werden können.